Hauptleute
und Kommandanten der Feuerwehr Veitsau:
1877-1900 Matthias Rochel
1900-1920 Josef Schneider
1920-1924 Johann Severer
1924-1930 Franz Gritsch
1931-1946 Martin Stifter
1946-1965 Josef Büchsenmeister
1965-1971 Johann Büchsenmeister
1971-1977 Alfred Zisser
1978-1991 Wilhelm Matzl
1991- Hubert Prendinger
Aus
dem Vereinsleben:
Am 17. Februar 1880 um 1.30 Uhr morgens brach durch Heißlaufen einer Spinnmaschine
im 1. Stock der Baumwollspinnerei Firma Daniel Coith und Sohn in Pottenstein
ein großer Brand aus. Nach anstrengender Arbeit, unter¬stützt
von 10 Feuerwehren, die erst durch Boten verständigt werden mußten,
konnte unter Tätigkeit von insgesamt 15 Handdruckspritzen bei einer Kälte
von —15 Grad das Feuer gegen Mittag lokalisiert werden. Unter diesen 10
Feu¬erwehren, die zu Hilfe eilten, befand sich sicherlich auch die Wehr
von Veitsau. Die Pottensteiner Wehr erhielt vom Firmeninhaber 100 Gulden als
Dank für den aufopferungsvollen Einsatz.
Bei einem Waldbrand im August 1881 in Pöllau wurde auch die Pottensteiner
Wehr um Hilfe angerufen.
Großeinsatz gab es am 3. Juli 1883, als um 9 Uhr vormittags ein Großfeuer
beim Wirtschaftsbesitzer Martin Zigeuner in Neusiedl Nr. 13 ausbrach. Nur sechs
Wochen später, am 23. August, gab es schon wieder Feueralarm in Neusiedl,
es war ein Brand beim Wirtschaftsbesitzer Steiner ausgebrochen. Nicht weit zu
fahren brauchten die Feuerwehrmänner als es am 22. Juli 1887 um 8.30 Uhr
vormittags in der Harzraffinerie Johann Laut zu brennen begann. Leider fand
bei diesem Brand der Pechsieder Franz Gamp (Hausname „Zog-ligamp'1) infolge
von Rauch- und Gasvergiftung den Tod. Drei Wochen später, am 11. August,
gab es in Steinhof einen Waldbrand zu bekämpfen.
In der Nacht vom 7. zum 8. Februar 1884 kam es zu einem Großbrand in Veitsau,
dem die Häuser Nr. 11, 12 und 13 zum Opfer fielen.
in Mitlöhners Gasthaus in Berndorf am 8. Oktober 1888 wird die Veitsauer
Wehr sicherlich am Brandplatz erschienen sein. In den Pechsiede¬reien kam
es sehr leicht zu einem Brand, denn am 12. September 1889 mußte die Wehr
wieder ausrücken, um ein Schadensfeuer in der Pechsiederei Jo¬hann
Laut zu löschen. Die Pottensteiner Brandchronik berichtet dann weiter von
einem Brand am 6. August 1890 in Veitsau. Leider wurden dazu keine nä¬heren
Angaben gemacht. Am 20. August gab es einen Brand in Neusiedl zu bekämpfen.
Am Neujahrstag 1892 brach in der Baumwollspinnerei in Potten-stein ein Brand
aus, der zwar rasch um sich griff, aber mit Hilfe der Nachbar¬wehren in
verhältnismäßig kurzer Zeit eingedämmt werden konnte. Am
25. April 1893 brach um die Mittagszeit mitten in Pottenstein ein Großbrand
aus, der zuerst von der Pottensteiner Wehr allein bekämpft wurde. Die vorhande¬nen
Spritzen der Ortswehr kamen in nachfolgender Weise zur Verwendung: Zum Schutz
des Nachbarhauses Halek die Satorysche, eine zweirädrige Handdruckspritze
aus Holz ohne Sauger. Dem Brand entgegen arbeitete die Knaust-Handdruckspritze
mit Saug- und Druckschläuchen. Im gegenüberlie¬genden Gasthaus
Karl Kraus war die Seltenhofer-Handdruckspritze aus Holz vom Jahre 1804, ohne
Saug- und Druckschlauch mit verdrehbarem Strahlrohr aus Messing in Verwendung.
Ein wütender Sturm erschwerte die Brandbe¬kämpfung sehr. Mittlerweile
kamen die telephonisch verständigten Feuerweh¬ren der Umgebung, die
zuerst das Flugfeuer bekämpften, ehe sie dem eigent¬lichen Flammenmeer
zu Leibe rücken konnten. Durch ein Rundschreiben gab der Bürgermeister
von Pottenstein allen jenen, die beigetragen hatten, den Ort vor dem Feuer zu
retten, seinen besten Dank zum Ausdruck.

Zu einem Dachfeuer bei Dr. Knoppek
am 23. November 1896 rückte sicherlich auch unsere Wehr aus. Großen
Alarm gab es wieder, als es am 13. Februar 1898 zu einem großen Brand
in der Harzraffinerie des Kaspar Groiß in Potten-stein kam. Nachdem die
Pottensteiner Wehr keine Bespannung auftreiben konnte, was manchmal ein großes
Problem war, sah sich die Mannschaft ge¬zwungen, sämtliche Geräte
selbst an Ort und Steile zu ziehen. Um die Umge¬bung vor den Folgen des
Flugfeuers zu sichern, nahmen die Nachbarwehren etappenweise Aufstellung. Die
ganze Löscharbeit nahm 3 Stunden in An¬spruch.
Als am 30. Juli 1899 ein Gewitter am Himmel stand, kam es durch Blitzschlag
zu einem Feuer beim Wirtschaftsbesitzer Rursch in Neusiedl. Die Brandchro¬nik
vermerkt dann noch einen Brand beim Gastwirt Hutflöß in Berndorf
am 14. Jänner 1900.
Sicherlich dabei war unsere Wehr, als am Stephanitag des Jahres 1902 um 13 Uhr
mittags ein Brand im Zuschauerraum des Stadttheaters ausbrach und diesen einäscherte.
Die gesamte Inneneinrichtung des Zuschauerraumes einschließlich der künstlerischen
Deckenverzierungen wurden ein Raub der Flammen. Die durch den eisernen Vorhang
geschützte Bühne blieb unbe¬schädigt. Der Brand entstand
durch die Überhitzung des Parkettbodens, da im Theater eine Fußbodenheizung
installiert war. Das Theater wurde auf Kosten von Arthur Krupp in der gleichen
künstlerischen Ausführung wie vorher wieder hergestellt.
Zu einem Brand kam es am 25. März 1904 um 22 Uhr bei Carl Laister in Pöllau
Nr. 4. Es konnten die Kinder, die Pferde und die Rinder gerettet werden. Die
Schweine und die Hühner fielen den Flammen zum Opfer. Das Feuer war bös¬willig
von einem ehemaligen Knecht gelegt worden. Er wurde nach einigen Wochen bei
Wr. Neustadt verhaftet und in das Bezirksgericht Pottenstein ein¬geliefert.
Dort erhängte er sich in der Zelle, nachdem er noch vorher den Stroh¬sack
in Brand gesteckt hatte.
Ebenfalls ein Großfeuer gab es am 29. Jänner 1906 beim Lohnfuhrwerker
Kie¬sewetter in BerndorfJ und am 8. August desselben Jahres kam es zu einem
Großfeuer in Alkersdorf bei Hernstein, dem drei Wirtschaften zum Opfer
fie¬len. Das fotografische Atelier des Herrn Karl Kurfeß, ein Holzbau,
brannte am 8. Jänner 1908 völlig aus.
Großfeuer in der Gießerei der Bemdorfer Metallfabrik gab es am 16.
März 1910, bei dem der Dachstuhl gänzlich abbrannte. Zu einem Hitzestau
mit an¬schließendem Feuer kam es am 16. Jänner 1914 in der Tischlerei
des Mathias Kastner in Berndorf. Am 12. April kam es zu einem großen Waldbrand
bei Kleinfeld und am 22 Juni wurden die Wirtschaften von Kieninger und Schell
in Pöllau ein Raub der Flammen, Einem Brande fielen am 9. März 1919
die La¬gerhausbaracken in Berndorf zum Opfer. Über die Explosion in
der Hirtenber-ger Patronenfabrik am 18. April 1920 um 14.30 Uhr und das anschließende
Großfeuer berichtet die Pottensteiner Brandchronik sehr ausführlich.
Die Pot-tensteiner Wehr wurde zum Schütze eines Fabriksobjektes beordert.
Nach kurzer Zeit wurden die Steiger gezwungen, ihre Stellung wegen Explosions¬gefahr
zu verlegen. Nach einstündiger Löscharbeit machte sich bei den Brun¬nen
Wassermangel fühlbar. Nun wurde die Benzinmotorspritze zum Speisen anderer
Löschgeräte zur Triesting kommandiert, wo sie um 22 Uhr ihre Lei¬stung
beenden konnten. Bei diesem Brande waren sämtliche Feuerwehren von Wien
bis Wiener Neustadt und bis Hainfeld am Brandplatz erschienen. Insgesamt waren
37 Wehren mit 46 Löschgeräten, darunter 24 Kraftspritzen, im Einsatz.

Zu einem großen Brand kam esam 13. August 1924 in Kleinfeld. Im Bauernhof
des Franz Gamp, Nr. 8, war ein im Hofe lagernder Strohhaufen, vermutlich zündelten
Kinder, in Brand geraten. Plötzlich standen auch der Stadl und die Holzschupfen
in hellen Flammen, welche im bereits eingebrachten Getreide reichlich Nahrung
fanden. Durch Funkenflug griff das Feuer auf die Scheunen des Johann Lauth,
Nr. 10, Franz Pachner, Nr. 11 und von da auf Georg Rans-dier, Nr. 12, über.
Das dazwischen liegende Haus, Nr. 10, war in höchster Gefahr, blieb aber
durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren verschont. Bei Franz Pachner brannte
auch der Stall und ein Teil des Hausstockes nieder. Das Vieh war glücklicherweise
auf der Weide. Die Berndorfer Wehr kam mit einer Motorspritze, doch der empfindliche
Wassermangel beeinträchtigte die Löscharbeiten sehr. Um dem in Kleinfeld
herrschenden Wassermangel abzu¬helfen, entschloß man sich 1925 zum
Bau eines Wasserreservoirs mit 96 m3 Inhalt, das sich bei einer im selben Jahr
abgehaltenen Übung als ausreichend erwies. Die Baukosten betrugen 30 Millionen
Kronen (3000 Schilling).
Voll im Einsatz war unsere Wehr, als es am 9. August 1925 um 8.30 Uhr zu einem
Brand beim Wirtschaftsbesitzer Johann Laut in Veitsau Nr. 2 kam. Den Hof hatte
ein Italiener namens Humbert Priotto in Pacht. Er war als Kriegsge¬fangener
zurückgeblieben und hatte eine Tochter des Wirtschaftsbesitzers Kühmayer
in Berndorf geheiratet. Vom Feuer ergriffen wurden auch die be¬nachbarten
Scheunen von Johann Scheinecker und der Katharina Schuster. Die Wohngebäude
konnten gerettet werden, jedoch verbrannte die bereits eingebrachte Ernte zur
Gänze. Da die Leute viel zu niedrig versichert waren, entstand großer
Schaden. Auch die Pottensteiner Wehr entsandte zwei Löschzüge, die
zum Schutz des Arbeiterwohnhauses Nr. 27 beordert wurden, wie dies in einem
Dankschreiben an die Wehr festgehalten ist. Bei der Rückfahrt der Pottensteiner
Wehr ereignete sich ein großes Unglück. Die Vorderachse des Autos
brach ab und das Löschgerät stürzte an der Grenze zwischen Pottenstein
und Berndorf mit 10 Mann Besatzung den dort befindlichen Abhang hinunter. Hauptmann
Josef Holzbauer und sein Stellvertreter Karl Wieshofer wurden schwer verletzt
und mußten in das Spital transportiert wer¬den. Die übrige Mannschaft
kam mit leichteren Verletzungen davon.
Am 26. Mai 1927 gab es einen großen Waldbrand in Grillenberg zu bekämpfen.

Am 18. Juli 1928
kam es um 17.10 Uhr in der Mühlgasse bei Anton Harruck und Franz
Fischer zu einem großen Dachbrand. Unsere Wehr war mit Hptm. Franz Gritsch
und 32 Mann am Brandplatz. Es gab 4 Verletzte. Es gab Großalarm und nachfolgende
Feuerwehren waren im Einsatz: Baden I, II, III, Berndorf Gemeinde und Fabrik,
Grillenberg, Neusiedl, Hernstein, Aigen, St. Veit, Hirten¬berg, Vöslau,
Enzesfeld Ort und Fabrik, SteinabrückL Pottenstein: Fahrafeld, Neuhaus,
Weissenbach, Kleinfeld, Wöllersdorf Ort und Fabrik. Das Feuer war durch
Brandlegung entstanden.
Großbrand 1928, Fischer— Harruck
Am 22. Oktober 1929 um 22.30 Uhr brach ein Dachbrand bei Georg Brendinger in
der Hernsteiner Straße aus. Beim Löschen waren 30 Mann unserer Wehr
im Einsatz. Die auswärtigen Wehren Berndorf Gemeinde und Fabrik, Pottenstein
und Kleinfeld waren im Einsatz. Es lag ebenfalls Brandlegung vor.


Am 24. April 1930 um 20 Uhr schlug
der Feuerteufel wieder zu. Es wurden die Wirtschaftsgebäude des Johann
Büchsenmeister und der Mühlenbesitzerin Maria Spieß, Nr. 23
und 24, eingeäschert. Unter Hptm. Franz Gritsch war die Wehr mit 30 Mann
am Brandplatz. Es gab 2 Verletzte. Die Löschaktionen wurden unterstütztdurch
Kameraden aus Berndorf Gemeinde und Fabrik, Hirtenberg, Pottenstein, Kleinfeld,
Grillenberg, St. Veit und Neusiedl. Es war wieder Brandlegung, und bald darauf
konnte ein Veitsauer Bursch verhaftet werden, der auch die anderen Brandlegungen
gestand. Da er Mitglied der FF Veitsau war, wurde er aus der Wehr ausgeschlossen.
Nach dem Anschluß an das Deutsche Reich 1938 ging es mit der Freiwilligen
Feuerwehr als Verein schön langsam zu Ende. Das letzte Protokoll wurde
am 22. Jänner 1939 aufgenommen. Gemäß § 16 der Dritten
Durchführungsver¬ordnung zum Gesetze über das Feuerlöschwesen
wurde die FF Veitsau mit Wirksamkeit vom 28. November 1939 aufgelöst und
das Vermögen der Ge¬meinde übertragen, mit allen Rechten und Pflichten.
Die Feuerwehren wurden der deutschen Feuerschutzpolizei eingegliedert. Die fünf
Feuerwehren Bern¬dorfs legte man zusammen und stellte sie unter einen ernannten
Wehrführer Zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben mußten die
Wehrmänner auch dk des Luftschutzes erfüllen. Nach dem Zweiten Weltkrieg
gewann die Freiwillige Feuerwehr Berndorf I nach österreichischem Recht
ihren Vereinscharakter zurück und entließ die Feuerwehren St. Veit,
Ödlitz und Veitsau in ihre Selbständigkeit.
Während des Krieges gab es 4 Brandeinsätze, einen im Jahr 1943; zwei
im Jahr 1944 und einen im Jahr 1945.
Änderung
der Dienstgrade:
Im Jahre 1940 fand eine Änderung der Dienstgrade im Feuerwehrwesen statt.
Es gab: Anwärter, Truppmann, Obertruppmann, Haupttruppmann, Chargen-Truppführer,
Obertruppführer, Haupttruppführer, Zugführer, Oberzugführer,
Hauptzugführer, Kreisführer. Im Jahre 1943 trat eine neuerliche Änderung
ein:
Anwärter, Unterwachmeister, Rottenwachmeister, Wachmeister, Hauptwach¬meister,
Meister, Zugführer, Oberzugführer, Hauptzugführer, Abteilungsfüh¬rer,
Ober-Abteilungsführer.
Nach Kriegsende 1945 stand die Wehr vor dem gänzlichen Ruin, aber schon
1946 wurde der Neuaufbau mit nur 11 ausübenden Feuerwehrmännern be¬gonnen.
Nach dem Krieg konnte die 1. Monatsversammlung am 3. Mai 1947 im Gast¬haus
Harruck abgehalten werden.
Es waren anwesend:
Eduard Karl, Josef Lechner, Johann Reischer, Johann Rinner, Josef Steirer, Franz
Trost.
Josef Büchsenmeister, Hauptmann
Heinrich Rohrweg, Hauptmann-Stv.
Anton Scheiger, Schriftführer
Anton Denk,
Michael Büchsenmeister,
Johann Gamp,
Zur Verlesung gebracht wurde der Kostenvoranschlag des Mechanikers Böhm
über die Instandsetzung des Feuerwehrautos, Kostenpunkt 7000 S.

Das 75jährige Gründungsfest
der FF Veitsau wurde am 13. Juli 1952 über Vorschlag des Kommandanten Josef
Büchsenmeister in schlichter Form begangen . Nach dem Festgottesdienst
erfolgten Kranzniederlegungen im Friedhof und am Kriegerdenkmal.
Ein Rückblick anläßlich des Gründungsfestes ergibt ein
erfreuliches Er¬gebnis für die Einsatzbereitschaft der Wehr. Seit 1904
hat die Freiwillige Feuerwehr Veitsau 54 Einsätze bei Bränden und
Hochwasser zu ver¬zeichnen. Von 1925 bis 1930 waren fünf Großbrände
im Ort, mit Einsatz von jeweils 21, 9, 5, 7 und 4 auswärtigen Feuerwehren.
1952 war ein ruhiges Jahr, es gab weder Brände noch technische Einsätze.
1953 waren zwei Waldbrände
zu verzeichnen.
1954 verlief ohne größere Ereignisse.
1955 gab es zwei Hochwassereinsätze, wobei 21 Mann 50 Stunden tätig
waren.
1957 wurde am 14. Juli der Bezirksfeuerwehrtag, verbunden mit Spritzenweihe,
abgehalten.
1960 erfolgt die Alarmierung über Berndorf und im Gerätehaus ist ein
Telefon mit der Nummer 25.
1961 vermerkt die Brandchronik fünf Waldbrände und einen technischen
Einsatz.
1962 konnte ein neues Löschfahrzeug erworben werden. Der Anhänger,
Type „RVW 75", wurde der FF Neuhaus um 14.000 S verkauft.
1964 gab es zwei Einsätze.
1965 waren zwar keine Brände, jedoch drei technische Einsätze.
1967 wurde aus Anlaß des 90jährigen Gründungstages der Wehr
über Antrag des Kdt. Büchsenmeister nur ein Kirchgang gemacht. Im
selben Jahr erfolgte auch der Ankauf einer Vorbaupumpe. Es gab sechs Einsätze,
davon zwei Waldbrände.
1968 wurde Fkdt. Johann Büchsenmeister zum Abschnitts-Kommandanten gewählt.
1969 lösen sich die Feuerwehren als Verein auf und werden eine Körperschaft.
Das Kommando besteht dann nur mehr aus Kommandant und
Kommandant-Stv., welche gewählt werden. In diesem Jahr wurden zehn Einsätze
gefahren. Beschluß zum Ankauf von zwei Funkgeräten (fest und mobil)
zum Preise von ca. 27.000 S. Die Wehr hat 23 Aktive und 4 Mann der Reserve.
1970 war ein ruhiges Jahr mit zwei Brandeinsätzen und einem technischen
Einsatz. Die Kameraden Klug, Birbamer, Malzl und Gruntner besuchten mit Erfolg
einen Funkkurs.
1972 Ausrückung zu einem
Waldbrand und zwei technischen Einsätzen.
1973 zwei technische Einsätze.
1974 gab es vier Brände, davon drei Waldbrände, und zwei technische
Einsätze.
1975 erfolgten drei Alarmierungen zu Bränden.
1976 gab es drei Brandeinsätze und 13 technische, davon allein acht am
4. Jänner infolge eines orkanartigen Sturmes.
1977 war wieder ein ruhiges Jahr mit einer Brandalarmierung.
1978 mußten sechs Waldbrände bekämpft werden und zwei technische
Einsätze erfolgen.
1979 nur ein Brandeinsatz und ein technischer Einsatz.
1980 erfolgten 4 Brandalarmierungen
und zwei technische Einsätze.
1981 zwei technische Einsätze.
1982 und 1983 je ein Brandeinsatz. Einweihung des Landrover BLF anläßlich
des 100jährigen Gründungsfestes — Taufpatin Gertrude Groiss
1983 gab es wieder größere Einsätze. Sehr gefährlich war
die Bekämpfung eines Hausbrandes bei der Fa. Offenzeller, Hernsteiner Straße
88. Es mußten Gasflaschen für Autogenschweißen geborgen werden,
noch dazu ohne den notwendigen Atemschutz. Am 16. Dezember war die Wehr bei
der Bekämpfung des Vollbrandes des Hauses der Familie Neuhauser im Einsatz.
1984 verlief ohne Einsatz.
1985 erfolgten vier Brandeinsätze, darunter der Vollbrand im Zechenhaus.
Infolge eines gewaltigen Sturmes gab es am 29. Dezember drei Einsät
ze zur Beseitigung der Sturmschäden.



30jähriges Gründungsfest
1908:1. Reihe, von links nach rechts 4. Josef Schneider,
Hauptmann, 6. Alois Lechner, 7. Gritsch
2. Reihe, von links nach rechts Waginger, 4. Hauer
50jähriges Gründungsfest 1927:1. Reihe von links nach rechts, liegend August Ströbinger, Josef Büchsenmeister, Josef Lechner jun. 2. Reihe unbekannt, Heinrich Rohrweckh, Holzmann, August Ströbinger, Matthias Gamp, Franz Gritsch, Hauptmann, Josef Harruck, Franz Harruck, Anton Harruck, Martin Stifter, Emmerich Winter. 3. Reihe Franz Trost, ?, Franz Wa-ginger, Leopold Kammerhofer, Rudolf Rebhan, Schneider, ?, ?, Franz Steiner, ?, Gritsch, Alois Lechner. 4. Reihe unbekannt, Langtaler, Gallus Spieß, Anton Denk, ?, Kajetan Giago-ma, ?, ?, Johann Reischer, Neubauer. 5. Reihe Anton Kammerhofer, ?, Johann Karl, Franz Hauer, Johann Kemetner, ?, Bestiak, Ferdinand Zodl, Josef Büchsenmeister. 6. Reihe Edu¬ard Karl, Georg Brendinger, Johann Schuster, Stefan Winkler, Michael Büchsenmeister, Leopold Gamp

75jähriges Gründungsfest
1952:1. Reihe von links nach rechts Franz Scheinecker, Anton Denk, Josef Lechner,
Eduard Karl, Josef Büchsenmeister, Martin Stifter, Emmerich Winter, Franz
Trost, Josef Lechner, Leopold Kammerhofer
2. Reihe Josef Harruck, Walter Rohrweckh, Johann Gamp; Michael Büchsenmeister,
Josef
Steurer, Anton Schweiger, Johann Kuchner, Gallus Prendinger, Johann Schuster,
Franz Fi¬
scher
3. Reihe Franz Binder, Josef Steiner, Josef Karl, Johann Rinner, Josef Rubes,
Josef Holzer,
Emmerich Ströbinger, Johann Schuster jun.

75jähriges Gründungsfest
1952: 1. Reihe von links nach rechts Franz Scheinecker, Josef Harruck, Franz
Fischer, Emmerich Winter, Martin Stifter, Josef Büchsenmeister, Haupt¬mann,
Anton Denk, Josef Lechner
2. Reihe Frieda Binder, Anna Lechner, Herta Hauer, Elfi Gabler, Frieda Karl,
Helli Lenz
3. ReiheEmmerichStrobinger, Josef Rubes, Josef Steurer, Michael Büchsenmeister,
Erwin
Holub, Johann Büchsenmeister, Johann Gamp, Josef Holzer, Johann Schuster
4. Reihe Josef Gabler, Rudolf Schuster, Josef Karl, Heinrich Rohrweckh, Josef
Wöhrer, An¬
ton Schweiger, Mathias Walenta, Johann Kuchner, Josef Steiner, Franz Binder

Motorspritzenweihe 1957: 1. Reihe
von links nach rechts Johann Schuster, Michael Büchsenmeister, Josef Harruck,
Josef Steurer, Mahler-Hutter, Ehrenbrand rat, Kdt. Josef Büch¬senmeister,
Johann Büchsenmeister, Josef Steiner, Josef Lechner, Franz Scheinecker
2. Reihe Rudolf Lechner, Johann Gamp, Gregor Groiss, Karl Büchsenmeister,
Josef Gabler,
Walter Rohrweckh, Johann Appel
3. Reihe Johann Kuchner. Josef Holzer, Hubert Büchsenmeister, Josef Birbamer,
Johann
Schuster, Mathias Walenta, Karl Kammerhofer, Josef Wöhrer